21. Oktober 2024
»Merve Verlag, Mirabilis Verlag, Neofelis Verlag…« Das ist der Moment, in dem Verleger und Programmleiterin nun doch nervös werden. Alle achtzig ausgezeichneten Verlage werden bei der Verleihung des Deutschen Verlagspreises namentlich genannt, in alphabetischer Reihenfolge. Kein Mixtvision. Zehn Minuten später steht fest: Mixtvision bekommt einen der drei Spitzenpreise – als Auszeichnung für einen »erfolgreichen Dauerlauf für anspruchsvolle Kinderliteratur«, wie Roswitha Budeus-Budde es in ihrer Laudatio formulierte.
Mixtvision Verleger Sebastian Zembol: »Wir sind immer noch sprachlos und freuen uns unglaublich über diese außerordentliche Wertschätzung unserer Arbeit. 50.000 Euro sind irre viel Geld und helfen uns extrem dabei, weiter mutige Bücher zu machen, mit denen wir hoffentlich viele Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern und für alles, was damit zusammenhängt.«
Ingesamt 330 Verlage hatten sich für die begehrte Prämie beworben, die 2024 zum sechsten Mal verliehen wurde. Die Preisträger – achtzig dotierte Gütesiegel (18.000 Euro), drei Spitzenpreise (50.000 Euro) sowie der in diesem Jahr erstmalig verliehene Nachhaltigkeitspreis (30.000 Euro) – wurden von einer unabhängigen Jury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ausgewählt. Für die Auszeichnung wesentliche Kriterien waren ein innovatives Verlagsprogramm, die Qualität der verlegerischen Arbeit, außergewöhnliche Projekte, eine besonders ansprechende Gestaltung der Bücher und besonderes kulturelles Engagement.