Mixtvision-Preis der Akademie für Kindermedien geht an Annekathrin Bach
Bei der Abschlusspräsentation der Akademie für Kindermedien 2025/26 wurde Annekathrin Bach für ihr Buchprojekt »Blutsschwestern« mit dem Mixtvision-Preis ausgezeichnet. Der Förderpreis ist mit 2.500 Euro dotiert und wurde von Lena Frenzel, stellvertretende Verlagsleiterin und Programmleiterin bei Mixtvision, überreicht.
In »Blutsschwestern« träumt Mika davon, mit ihrem besten Freund in einer Judoauswahl nach Japan zu reisen. Doch als Mika zum ersten Mal ihre Periode bekommt, verändert sich alles. Sie muss um ihren Platz im Judo kämpfen und lernt, dass das am besten geht, wenn man nicht allein ist.
Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der emotionalen Genauigkeit des Stoffs, der zeige, wie sich mit dem »Frau werden« plötzlich auch der Blick der anderen verändert. Besonders hervorgehoben wurde die mutige, humorvolle Hauptfigur Mika, die der Geschichte Kraft und Haltung verleihe. Ein modernes, kluges Projekt über Solidarität, Selbstbehauptung und die Frage, wie man sich treu bleibt, wenn plötzlich alles anders wird – kurz: ein Stoff, der ganz wunderbar zu dem passt, wofür Mixtvision steht.
Die Akademie für Kindermedien (AKM) ist das Stipendiatenprogramm des Fördervereins Deutscher Kinderfilm e.V. mit Sitz in Erfurt. Jedes Jahr werden zwölf Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgewählt, die ihre Projektideen für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Buch, Film und Serie über neun Monate in einem intensiven, praxisnahen Workshop-Programm weiterentwickeln – begleitet von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren aus der Branche. Mixtvision ist in diesem und im kommenden Jahrgang der offizielle Buch-Kooperationspartner der AKM und vergibt den Mixtvision-Preis für herausragende Buchprojekte.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Jona Manow: Der Mixtvision-Autor erhielt den GRIPS-Theater-Förderpreis für sein Buchprojekt »Alle anderen. Oder die 11 besten Tipps, keinen Sex zu haben.« Herzlichen Glückwunsch, Jona!
buchDoppelte Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis
Was für eine Freude! Gleich zwei Titel aus unserem Programm sind für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert:
In der Kategorie Bilderbuch wurde »Ist okay« von Ye Guo ausgewählt, ein leises, kluges Buch über eine Freundschaft, Toleranz und echtes Aufeinanderzugehen. Mit minimalistischem Strich und liebevoller Komik erzählt die chinesische Künstlerin Ye Guo von Ziege und Hase, deren zufällige Begegnung im Supermarkt der Beginn einer Freundschaft ist – die sich bewähren muss, als ihre Unterschiede sichtbar werden. Überzeugt hat die Jury nicht zuletzt »der leise Humor und der unaufgeregte Ton«, in welchem »Ye Guo bereits den ganz Kleinen vor Augen [führt], dass eine Freundschaft […] Differenzen standhalten kann.«
Als einer von drei Autor:innen ist Jona Manow für den Sonderpreis »Neue Talente« nominiert. Sein Debütroman »Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen« erzählt von einem Kind, das sich als außerirdischer Spion versteht und zwischen Schulalltag und Geheimauftrag seinen Platz sucht. Die Jury würdigt insbesondere die besondere Erzählweise: Jona Manow schildere »mit viel Einfühlungsvermögen und großer Selbstverständlichkeit« die Wahrnehmung eines neurodivergenten Kindes und mache dessen Perspektive unmittelbar erfahrbar.
Die Preisträger:innen werden im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben.
buchSpitzenpreis für Mixtvision
»Merve Verlag, Mirabilis Verlag, Neofelis Verlag…« Das ist der Moment, in dem Verleger und Programmleiterin nun doch nervös werden. Alle achtzig ausgezeichneten Verlage werden bei der Verleihung des Deutschen Verlagspreises namentlich genannt, in alphabetischer Reihenfolge. Kein Mixtvision. Zehn Minuten später steht fest: Mixtvision bekommt einen der drei Spitzenpreise – als Auszeichnung für einen »erfolgreichen Dauerlauf für anspruchsvolle Kinderliteratur«, wie Roswitha Budeus-Budde es in ihrer Laudatio formulierte.
Mixtvision Verleger Sebastian Zembol: »Wir sind immer noch sprachlos und freuen uns unglaublich über diese außerordentliche Wertschätzung unserer Arbeit. 50.000 Euro sind irre viel Geld und helfen uns extrem dabei, weiter mutige Bücher zu machen, mit denen wir hoffentlich viele Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern und für alles, was damit zusammenhängt.«
Ingesamt 330 Verlage hatten sich für die begehrte Prämie beworben, die 2024 zum sechsten Mal verliehen wurde. Die Preisträger – achtzig dotierte Gütesiegel (18.000 Euro), drei Spitzenpreise (50.000 Euro) sowie der in diesem Jahr erstmalig verliehene Nachhaltigkeitspreis (30.000 Euro) – wurden von einer unabhängigen Jury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ausgewählt. Für die Auszeichnung wesentliche Kriterien waren ein innovatives Verlagsprogramm, die Qualität der verlegerischen Arbeit, außergewöhnliche Projekte, eine besonders ansprechende Gestaltung der Bücher und besonderes kulturelles Engagement.
buchSpitzenpreis für Mixtvision
»Merve Verlag, Mirabilis Verlag, Neofelis Verlag…« Das ist der Moment, in dem Verleger und Programmleiterin nun doch nervös werden. Alle achtzig ausgezeichneten Verlage werden bei der Verleihung des Deutschen Verlagspreises namentlich genannt, in alphabetischer Reihenfolge. Kein Mixtvision. Zehn Minuten später steht fest: Mixtvision bekommt einen der drei Spitzenpreise – als Auszeichnung für einen »erfolgreichen Dauerlauf für anspruchsvolle Kinderliteratur«, wie Roswitha Budeus-Budde es in ihrer Laudatio formulierte.
Mixtvision Verleger Sebastian Zembol: »Wir sind immer noch sprachlos und freuen uns unglaublich über diese außerordentliche Wertschätzung unserer Arbeit. 50.000 Euro sind irre viel Geld und helfen uns extrem dabei, weiter mutige Bücher zu machen, mit denen wir hoffentlich viele Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern und für alles, was damit zusammenhängt.«
Ingesamt 330 Verlage hatten sich für die begehrte Prämie beworben, die 2024 zum sechsten Mal verliehen wurde. Die Preisträger – achtzig dotierte Gütesiegel (18.000 Euro), drei Spitzenpreise (50.000 Euro) sowie der in diesem Jahr erstmalig verliehene Nachhaltigkeitspreis (30.000 Euro) – wurden von einer unabhängigen Jury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ausgewählt. Für die Auszeichnung wesentliche Kriterien waren ein innovatives Verlagsprogramm, die Qualität der verlegerischen Arbeit, außergewöhnliche Projekte, eine besonders ansprechende Gestaltung der Bücher und besonderes kulturelles Engagement.