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„Ein unverwechselbarer Sound, der seinesgleichen sucht!“

Der James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2024 geht an Nils Mohl.

In der Jurybegründung heißt es:

„Vom 2011 erschienenen, preisgekrönten und verfilmten Roman Es war einmal Indianerland bis zum aktuellen Jugendbuch Henny und Ponger (2022) Nils Mohl schreibt authentisch und mitreißend, oft in lakonischem Ton, mit Humor sowie mit feinem Gespür für die existenzielle Wucht der Adoleszenz. Seine jugendliterarischen Roadtrips sind raffiniert und komplex komponiert. Nils Mohl entwickelt sie aus einer durchdachten Struktur, arbeitet mit Vor- und Rückblenden, filmischen und popkulturellen Referenzen und findet einen unverwechselbaren, oft melancholisch gestimmten Sound, der in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur seinesgleichen sucht.“

Der James Krüss Preis  wird alle zwei Jahre für ein Werk vergeben, das durch sprachliche Brillanz, Originalität, fantasievolles Erzählen, Formenvielfalt und Humanität überzeugt. Stifterin des Preises ist die James Krüss Erbengemeinschaft, die ihn 2012 ins Leben rief und die Internationale Jugendbibliothek mit der Durchführung beauftragt hat. Der James Krüss Preis ist mit 8.000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung an Nils Mohl findet am Donnerstag, den 4. Juli 2024, um 19.30 Uhr in der Internationalen Jugendbibliothek auf Schloss Blutenburg in München statt.

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Ausgezeichnet!

„Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit“ ist (Jugend-)buch des Monats im April. Die Jury der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendliteratur lobte insbesondere die überzeugende Auseinandersetzung des Romans mit den Themen Tod, Trauer und Depression:
„Emphatisch nähert sich der Roman einem komplexen Thema. Dabei gelingt dem Autor ein überzeugender Spagat zwischen Zuversicht, Humor und Ernsthaftigkeit, um von den Schwierigkeiten eines Jungen in der Adoleszenz zu erzählen.“

Die gesamte Jury-Begründung kann hier nachgelesen werden.

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Mixtvision erhält erneut den Deutschen Verlagspreis

Heute hat Kulturstaatsministerin Claudia Roth die Preisträger des vierten Deutschen Verlagspreises bekannt gegeben. Mixtvision darf sich wieder zu den Gewinnern zählen – zum dritten Mal.

Verleger Sebastian Zembol:

„Die erneute Auszeichnung ist grandios. Eine größere Motivation kann es nicht geben. Mixtvision steht für das besondere Buch – gerade für die jungen Leser:innen: unterhaltsam, anregend, kreativ; ungewöhnliche Geschichten, künstlerische Illustrationen, wertige Herstellung. Immer wieder loten wir auch die Grenzen des Buches neu aus und überraschen mit besonderen Formen des Erzählens. So sind digitale Formate von Beginn an Teil des Mixtvision Markenkerns.  Wir wollen in jeder Hinsicht etwas wagen – und schwimmen auch mal gegen die Marktströmungen. Dazu braucht es Mut, aber eben auch Ermutigung. Der Deutsche Verlagspreis unterstützt uns sowohl materiall als auch ideel dabei, unserem Motto weiter.erzählen treu zu bleiben.  Wir freuen uns ungemein und gratulieren allen 65 mit uns ausgezeichneten Verlagen.“

Der Deutsche Verlagspreis existiert seit 2019. Für 2022 haben sich insgesamt 338 Verlage beworben; 66 wurden von einer unabhängigen Jury für den Preis ausgewählt. Wer von ihnen das Rennen um einen der 3 mit jeweils mit 60.000 Euro dotierten Spitzenpreise für sich entschieden hat, wird die Staatsministerin Claudia Roth bei der Preisverleihung am 22. Juni in Leipzig verkünden. 60 Verlage werden dann mit einen Gütesiegel und einem Preisgeld von 24.000 Euro prämiert. Ein undotiertes Gütesiegel geht an weitere drei Verlage, deren durchschnittlicher Jahresumsatz über 3 Mio Euro lag.