22. April 2015

Erfolgreicher Drehschluss für Hannas schlafende Hunde

Der zweite Teil der Dreharbeiten zu dem von mixtvision koproduzierten Spielfilm HANNAS SCHLAFENDE HUNDE (u.a. mit Hannelore Elsner, Franziska Weisz und Christian Wolff) wurden gestern in Linz erfolgreich beendet.

Auf dem Foto (© Kerstin Stelter für enigma film, 2015) ist das Team vor der Linzer Kirche St. Severin versammelt (v. l. n. r.): Christian Wolff, BR/arte Redakteurin Monika Lobkowicz, Rainer Egger, BR-Redakteur Hubert von Spreti, Franziska Weisz, Produzent Fritjof Hohagen, Hannelore Elsner, Regisseur Andreas Gruber, Romanautorin Elisabeth Escher, Michaela Rosen, Hauptdarstellerin Nike Seitz.

Produziert wird der Spielfilm von der deutschen enigma film („Lauf um dein Leben – vom Junkie zum Ironman“, „Die Schwarzen Brüder“) und der österreichischen Provinzfilm („Hasenjagd“), in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, dem ORF und Mixtvision Film.

Gefördert wurde das Projekt vom FFF Bayern, dem DFFF, dem ÖFI, der FISA und der Oberösterreichischen Filmförderung.

Der Film wird im Winter 2015/2016 in die deutschen und österreichischen Kinos kommen.

In den Hauptrollen spielen Hannelore Elsner („Die Unberührbare“, „Kirschblüten Hanami“), Franziska Weisz („Kreuzweg“, „Der Räuber“), Michaela Rosen („Romy“), Johannes Silberschneider („Mahler auf der Couch“), Lena Reichmuth („Jud Süss“). sowie Newcomerin Nike Seitz als Hanna. Regisseur und Drehbuchautor ist Andreas Gruber, der mit HANNAS SCHLAFENDE HUNDE thematisch an seinen Erfolgsfilm „Hasenjagd“ anschließt.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von der Welserin Elisabeth Escher. Produzenten sind Fritjof Hohagen und Andreas Gruber, als Redakteure betreuen Hubert von Spreti vom BR sowie Dr. Heinrich Mis vom ORF das Projekt.

HANNAS SCHAFENDE HUNDE erzählt die authentische Geschichte eines jüdischen Mädchens, das – von den Eltern als braves katholisches Kind getarnt – Ende der 1960er Jahre in der österreichischen Provinzstadt Wels aufwächst. In den Köpfen der meisten dort ist die Nazi-Ideologie noch immer tief verankert. Die oberste Maxime, eingetrichtert von der jüdischen Mutter (Franziska Weisz), heißt deshalb: Stillhalten und auf keinen Fall auffallen. Doch Johanna ahnt, dass irgendetwas vor ihr und dem Bruder verheimlicht wird. Bis sie vom Pfarrer (Johannes Silberschneider) erfährt, dass sie eigentlich Jüdin ist. Ihr Geheimnis teilt sie mit der erblindeten Großmutter (Hannelore Elsner), die noch sehr genau weiß, welche der im Krieg so linientreuen Nazis sich nun als besonders fromme Katholiken ausgeben. Die „schlafenden Hunde“ der Vergangenheit will niemand in der kleinen Stadt wecken. Doch das heranwachsende Mädchen will seine Identität nicht länger verstecken, mehr noch: Sie will stolz darauf sein…