23. April 2010

Doppelte Auszeichnung für Mixtvision in Nyon

Mit zwei Filmen war Mixtvision am „Visions du Réel“, einem der bedeutendsten Festivals für den kreativen Dokumentarfilm weltweit, vertreten – „Goodnight Nobody“ und „Beyond this place“ haben zum Abschluss des Festivals am Mittwochabend in Nyon eine Auszeichnung erhalten.

Der Newcomer-Preis der George Foundation über 10.000 SFR ging an eine überraschte Regisseurin Jacqueline Zünd für den Film „Goodnight Nobody“, einen hypnotischen Film über Schlaflosigkeit. „Ich hätte nie mit dieser Auszeichnung gerechnet, denn mein Film ist doch in seiner Form ziemlich gewagt“, sagte die Zürcherin im Anschluss an die Ehrung. Erfreut zeigten sich die Produzenten Patrick M. Müller und Sebastian Zembol auch über die Resonanz am Filmmarkt „Doc Outlook“, der parallel zum Festival in Nyon stattfand: „Das zeigt, dass trotz der schwindenden Zahl von Sendeplätzen immer noch eine Nachfrage für den kreativen, abendfüllenden Dokumentarfilm besteht.“

Den ebenfalls mit 10.000 SFR dotierten Prix Création der Suissimage erhielt Kaleo La Belle für seinen Film „Beyond this Place“. In diesem Film setzt sich der Luzerner Filmemacher kritisch mit seinem Hippie-Vater Cloud Rock auseinander. Cloud Rock war bei der Premiere des Films in Nyon zugegen, um sich in diesem Rahmen den Film seines Sohnes zum ersten Mal anzuschauen und sich auch den kritischen Fragen aus dem Publikum zu stellen. Der Film und der anschließende Auftritt von Sohn und Vater bezeichnete die NZZ in ihrer Mittwochsausgabe als „Highlight“ des Festivals. „Beyond this Place“ wird in der übernächsten Woche auch an den „Hot Docs“ in Toronto gezeigt, dem wichtigstem Dokumentarfilmfestival Nordamerikas sowie auf dem Krakow Film Festival (31. Mai bis 6. Juni in Krakau).

Als Produktionsfirma entwickelt und realisiert Mixtvision Filme und Dokumentationen für Kino und TV. Beide Filme wurden in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Partner Docmine realisiert.

Hier geht’s zu den Trailern.

Präsentation der Gewinner auf der offiziellen Seite des „Visions du Réel“.