8. August 2011

Dokumentarfilmpreis des Fünf Seen Filmfestivals für Goodbye Nobody

Der Dokumentarfilmpreis des Fünf-Seen-Filmfestivals geht in diesem Jahr an „Goodnight Nobody“ von Jacqueline Zünd. Der Film ist eine Koproduktion von mixtvision Film & TV und Docmine aus Zürich.

Der Dokumentarfilm über vier Schlaflose auf vier Kontinenten überzeugte die Jury: „Es sind Bilder von großer Spannung und Intensität, in welcher sich die schlaflosen Protagonisten zwischen Traum und Alptraum bewegen. Obwohl ihre Geschichten auf so unterschiedlichen Ebenen und in so unterschiedlichen Kulturkreisen spielen, werden doch Parallelen sicht- und spürbar, wie die unendliche Einsamkeit, mit welcher sich die Protagonisten Nacht für Nacht konfrontiert sehen“, so die Begründung der Jury.

Die Regisseurin, die selbst mit einer Schlaflosen als Mutter aufwuchs, ist seit langem von diesem Thema fasziniert. „Ich wollte mit meinem Film in die Köpfe der Menschen, die damit leben und mit den Mitteln der filmischen Illusionskraft Zugang zu dieser Welt schaffen“, sagt Zünd.

Neben der erfolgreichen Teilnahme am Filmfestival in Cannes erhielt „Goodnight Nobody“ unter anderem den Zürcher Filmpreis, die Auszeichnung als Best Newcomer beim Visions du Réel in Nyon sowie eine lobende Erwähnung auf dem DOK Leipzig. Mixtvision Film & TV freut sich auf eine weitere Kooperation mit Jacqueline Zünd. Gemeinsam mit der Autorin Alexandra Helmig arbeitet Zünd derzeit an dem Drehbuch für Luas Zauberland: „Die poetische Geschichte erzählt von einem neunjährigen Mädchen, das aus einem ganz besonderen Blickwinkel in die faszinierende Welt des Zirkus eintaucht“, so Produzent Sebastian Zembol.

„Ein spannender Film über die geheimnisvolle Welt der Schlaflosen.“
Süddeutsche Zeitung 

„Ein Film, der auf die große Leinwand muss.“
Jury Fünf-Seen-Film-Festival